Hamburg, deine Schanze

Ich war in Hamburg!

Wir hatten Mädelswochenende! Mutter und beide Töchter.

Da ich ja nur eingeschränkt touristisch tauglich bin, braucht es einen Plan. Einen Eventplan fürs Wochenende sozusagen.

Freitag abend haben wir uns in den Zug gesetzt, um den ganzen Samstag „hamburgen“ zu können!

Zug fahren ist schön, habe ich festgestellt! Dasitzen, essen und trinken, Leute angucken, Kein Stau, kein Chaos, nur Entspannung!

Samstag dann das große Thema, wo gehen wir hin?

In die Innenstadt, Mönckebergstraße? Och nee, da können wir eigentlich zu Hause bleiben, Saturn, Karstadt und Co. haben wir hier auch. Aber das Schanzenviertel, das wäre was!

Es gibt kein urigeres Viertel in der gesamten Republik. Überall kleine Geschäfte, Bars, Cafés, die ihren eigenen Gesetzen folgen.

Öffnungszeiten sind nicht verbindlich, nur eine ungefähre Richtlinie, Konventionen sind was für Spießer, hier wird konsequent geduzt und es geht alles ein wenig langsamer als andernorten.

Der ideale Platz für mich! Ich liebe das Schanzenviertel! Soweit ich also die Füße bewegt bekam, sind wir am Samstag vormittag durch die Schanze getrödelt.

Jetzt begann sich die Zugfahrt zu rächen! Wir können nur sehr begrenzt von den vielen schönen Dingen einpacken, die die Schanze zu bieten hat!

So viele kleine Lädchen, Geschäfte, Schatztruhen, urige Leute, Straßenmusiker, Unikate!

  

Das Schanzenviertel kann ich nur Jedem empfehlen, der abseits vom Mainstream etwas sehen möchte.

Das Viertel ist einfach ein Fest für die Sinne! Bunt, urig, herrlich schräg!