Let´s talk about sex

Let´s talk about sex…..

Multiple Sklerose und Sex schließen sich nicht aus!

Trotz Empfindungsstörungen, Taubheitsgefühlen und auftretender Unlust muss Sex nicht zum Problem werden. Wäre ja auch schade drum….

Erfahrungen, Sorgen, Nöte, Lösungen und jede Menge Mutmacher zum Thema Sexualität und MS findet ihr diesen Monat unter

Einblick.ms-persönlich.de

Phil Hubbe hat einen super süßen Cartoon zum Thema kreiert:

Sex, Fatique und andere Freunde

Gastbloggerin Lisa schreibt ganz offen über Sex in ihrem MS Alltag

Sex in meinem MS-Alltag

und noch vieles mehr zum Thema findet ihr auf Einblick.

Und wer ganz nebenbei mein persönliches Trafalgar beim Schuhe kaufen nachlesen will, ist hier genau richtig:

Kolumne: der Schuhkampf

Eigenverantwortung, was bedeutet das?

Eigenverantwortung übernehmen, was bedeutet das?

Was heißt das eigentlich, wenn man eine unheilbare Krankheit hat? Ist es so anders, als wenn man gesund wäre? Was bedeutet Eigenverantwortung für mich? Für meine Familie, mein Umfeld?
Allgemein gültige Antworten auf diese Fragen gibt es nicht. Es bedeutet für Jede/n etwas Anderes. Interessante Einsichten, Aussichten und Ansichten bietet einblick.ms-persönlich in diesem Monat zu diesem Thema.

Einblick.ms-persönlich.de

 

How are you?

-How are you?”-

Eine Begrüßungsfloskel, wie sie in vielen Sprachen vorkommt, sie bedeutet soviel wie: -“Hallo, ich grüße dich…..”

Niemand erwartet dann ein ernsthaftes Statement oder gar eine lange Leidensgeschichte. Ich denke, ein Ami, der mich mit -“how are you?”- begrüßt, wäre konsterniert, wenn ich ihm einen Vortrag zum Thema MS und meinen Beschwerden halten würde.

-“Echt MS?” ist eine ähnliche Floskel, wenn ich Jemandem offenbare, dass ich MS habe, wird in dieser Weise nachgefragt, so als hätte ich gerade einen  Witz gemacht.

Wie reagieren Außenstehende auf so ein Geständnis? Das könnt ihr nachlesen auf Einblick. ms-persönlich. Alle Blogger/innen haben zum Thema geschrieben.

Erstaunliches, Kurioses, weniger Nettes, Unglaubliches und auch Rührendes zum Thema findet ihr unter:

https://einblick.ms-persoenlich.de/

Welt MS Tag

Moin, Moin,

es ist Welt MS-Tag!!

Speziell zu diesem Tag hat MS Persönlich ein YouTube Format erstellt mit einem Kognitionstrainer.

Schaut euch an, was ihr tun könnt, wenn die Hände nicht mehr so wollen, wenn das Gedächtnis “spinnt” und wie ihr euch und euren Brain auf Vordermann bringt:

Kognitionstraining bei MS

Die wenigsten Erkrankten mögen über ihre kognitiven Defizite sprechen. Es ist einfach peinlich, wenn man die einfachsten Dinge vergisst. Ein Name fällt dir nicht ein…..ich habe tatsächlich Angst, dass mir eines Tages der Name eines meiner Kinder oder Enkelkinder nicht auf Anhieb einfällt!

Oder die Koordination stimmt nicht mehr, dauernd fällt dir etwas aus den Händen. Ich habe auf diese Art und Weise meine Weingläster geschlachtet. Eines nach dem Anderen!

Worte purzeln durcheinander, Buchstaben führen ein merkwürdiges Eigenleben und entwickeln absurde Wortkonstruktionen.

Das musst du nicht hinnehmen!

Da gibt es etwas, das du tun kannst!

Trainiere deine Kognition!

Jetzt!

Welt MS Tag

Am 30.05. ist wieder

Welt MS Tag.

Alle möglichen Organisationen putzen an diesem Tag ihre Internetpräsenz heraus mit einer Aktion oder eine Sonderseite.

Ganz ehrlich? Das nutzt alles einen Scheiß.

Wenn sich Jemand interessiert, dann informiert er sich auf diesen  Seiten ohnehin. Otto-Normalverbraucher kommt doch gar nicht erst auf die Idee, auf einer Seite mit MS-Inhalten zu surfen.

Meiner bescheidenen Meinung nach sollten sich Pharmaunternehmen, Patienten, Neurologen zusammentun und eine einzige, aber publikumswirksame Aktion zu fahren. Eine, die auch in der uninteressierten Öffentlichkeit ankommt. Einen coolen Werbespot zum Beispiel, der im ganzen Mai über MS kurz und bündig informiert. Das wäre mal was!

An dieser Stelle wollte ich eigentlich eine Infografik von MyTherapy verlinken, aber die hat eine so blöde Größe, dass man sie kaum lesen kann. Also lass ich das.

Die DMSG hat als diesjähriges Motto gewählt: unheilbar optimistisch

Gehts noch? Ein dämlicheres Motto konnte kaum gefunden werden!

Vielleicht merkt der eine oder andere geneigte Leser, oder die Leserin, dass ich dem Welt MS Tag nicht besonders aufgeschlossen gegenüberstehe.

Das ist wie mit dem Muttertag. Wenn es einen einzelnen Tag im Jahr braucht, um kollektives Interesse zu wecken, dann läuft was falsch..

Das wäre dann mein Motto zu diesem Tag.

Zugegeben, nicht besonders optimistisch, aber wenigstens ehrlich! Karamba!

 

Echt? MS????

Die Frage wird immer wieder gestellt, wenn ich mich oute und sage, dass ich Multiple Sklerose habe. Danach folgt eigentlich fast immer betretenes Schweigen.

Mit diesem Thema beschäftigt sich das neue Monatsthema auf der Seite

Einblick.MS-persönlich.de

Erhaltet Einblicke in das Dasein als MS-Betroffene/r oder als Angehörige/r.

Es ist bei Weitem nicht alles schlecht, was unsereins widerfährt, aber die Reaktionen der Mitmenschen sind manchmal schon schwer zu verdauen.

Samira vom Blog Chronisch fabelhaft lässt euch in ihre Gefühlswelt schauen:

Echt MS- warum diese Reaktion mich nicht mehr verletzt (aber trotzdem nervt)

Swenjas Mutter Bärbel berichtet über den Tag, an dem sie erfuhr, dass ihre Tochter MS hat und wie das Leben trotzdem weiterging:

Gedanken einer Mutter nach der Diagnose MS, die ihre Tochter erhielt

Ihr findet auf der Seite noch viele interessante Beiträge zum Thema Echt MS????

Beruf und Arbeit

Beruf und Arbeit, das ist das neue Monatsthema auf Einblick.ms-persönlich.de

Der wirklich beeindruckende Artikel von Chris

So wirklich weiß man es nie

Die Gedanken und Erlebnisse von Gina:

Wie ich die Schockstarre nach der Diagnose verließ und mich selber fand

Die Gedanken, die sich Ronnie, Ginas Ehemann zum Thema Multiple Sklerose macht:

Ich könnte das besser als Gipstafel darstellen

Und natürlich unsere neuen Kolumnen:

Meine Eigene beschäftigt sich mit dem “dringenden Bedürfnis”

Das dringende Bedürnis

Und Torsten zum Thema Sport:

Sport ist Mord? – NEIN!

 

Von Angehörigen für Angehörige

Das ist das neue Thema auf Einblick.ms-persönlich.de

Angehörige schreiben über ihre Erlebnisse, Erfahrungen und ihre Gefühle zum Thema MS. Tolle Geschichten und Bilder!

Wenn eine Krankeit wie MS in das Leben bricht, ist immer das ganze Umfeld mit betroffen, das vergessen leider auch manchmal die Betroffenen, dass es Angehörige gibt, die genauso mitfühlen, mitleiden und die die gleichen Ängste haben wie der Erkrankte selbst. In diesem Monat kommen Angehörige zu Wort:

Meine Tochter Caro schreibt über ihre Gefühlswelt als Angehörige:
Wenn der Humor die Farbe wechselt

Mein Mann schreibt aus seiner Sicht:
1000  Gesichter der MS, aus der Sicht des Angehörigen

Wie die Einstellung zur MS  alles ändern kann, schreibt Sabines Mann Stjepan
Give me a new mind

Und zwei neue Kolumnen berichten aus dem Alltag mit MS

Heike schreibt über bleierne Müdigkeit:
Ich kann mich nicht erinnern, wie es sich anfühlt, nicht müde zu sein

Alex über Vergesslichkeit:
Ist das wirklich nur Schussligkeit?

 

Die Blödheit der Kälte

Minus 13 Grad Kälte!! Die letzte Woche war zum Auswandern!

Zwei paar Socken, zwei paar Handschuhe und ein Hoodie unter der Winterjacke!

Das braucht kein Mensch.

Ich zumindest nicht. Wintersportler sind mir suspekt. Menschen, die zur Winterzeit ihren Urlaubskoffer packen, sind mir nicht nur suspekt, sondern richtig unheimlich!

Wie kann man der Kälte etwas Positives abgewinnen? Wird mir immer ein Rätsel bleiben.

Die Affenkälte der letzten Tage hat mir ordentlich zugesetzt. Meine Beine hatten plötzlich Bleigewichte angehängt und meine Hände sind fast abgefallen. Ich hasse es…..

Mit zwei paar dicken Handschuhen komme ich weder in meine Jackentasche, um ein Taschentuch hervorzukramen, weil bei der Kälte die Nase läuft und ich komme auch nicht an die Hundeleckerlies mit so einem dicken Paket um die Finger…. Doppelmist.

Heute war der erste richtig tolle Tag im neuen Jahr! Temperaturen über null Grad, und zwar deutlich!!

Und eine Sonne, die nicht nur hämisch und saukalt vom Himmel blickt, sondern richtig wärmt!

Toll, toll! Kann das bitte so bleiben! Ich bin begeistert!

 

Das Käsekuchen Wunder

Ich hatte ja schon mehrfach erwähnt, dass ich nicht backen kann. Gar nicht backen. Null.

Es gelingt mir nicht, macht mir keinen Spaß, ich befinde mich seit ich denken kann, auf dem Kuchenback-Kriegsfuß.

Ganz schlimm waren die Kekse-Back-Zeiten vor Weihnachten mit den Kindern.
Tagelang habe ich schon schlechte Laune geschoben. Meine Kekse waren auch immer etwas zu weich, zu hart, zu süß, zu unsüß, unlecker, krumm, schief, sonstewas irgendwie blöd und nie so schön und toll wie die der anderen Mütter.

Das geht so seit meiner frühesten Jugend bis heute, und ich habe die 50 schon eine Weile überschritten.

Nun habe ich mir ja eine Krups Prep & Cook gegönnt. Ich schrieb das ja schon mal. Und überall gibt es diese schönen Kuchenrezepte. Narrensicher und ratzfatz.

Nein, darauf falle ich ja nun nicht herein! Da habe ich ja ausreichend Erfahrung in “narrensicher” und “ratzfatz”! Bei mir hat das immer mit Frust und in der Mülltonne geendet. Ich erinnere nur an die Backmischung, die man angeblich nur noch in eine sogar mitgelieferte Papp-Backform gießen musste und in den Ofen stellen. Selbst das ist mir misslungen! Das war vor bestimmt 10 Jahren mein absolut und definitiv letzter Versuch!

So, und jetzt habe ich in meinem Zauberkessel die tollsten Sachen in kürzester Zeit und mit minimalstem Aufwand gezaubert. Wirklich! Das Ding ist klasse!

Psst, auch wenn man kochen kann, ist sie eine tolle Bereicherung! Denn Kochen kann ich! Nur backen eben nicht…..

Bis gestern!

Ich war plötzlich wild entschlossen, ein Käsekuchen-Rezept, das ich in den Weiten des Internets entdeckt hatte, in meinem Zauberkessel auszuprobieren! Ich wollte Niemandem davon erzählen, damit ich nicht wieder diese typischen Kommentare zu hören bekomme:

  • ja, ja, wusstest du doch, dass das nichts wird (O-Ton meine Familie)
  • och, das ist ja schade, versuchst es halt nochmal (alle Anderen)

Nee, das wollte ich mir ersparen, es gab nur ein Problem, ich besitze keine Springform!

Wozu auch? Ich backe ja nicht!

Also von meiner Freundin eine geliehen. Was ich damit wolle? Doch hoffentlich kein Beton-Experiment in dem teuren Backform-Teil starten? Oder irgendwelchen anderen Blödsinn? Meine Familie und Freunde sind da Einiges an Experimentierfreudigkeit von mir gewohnt!

  • Nein, ich will einen Kuchen backen.

Wortlos bekam ich die Backform.

Die Zutaten lagen in der Küche. Neben der Springform. Neugierige Blicke, genauso neugierige Nachfragen….

Das war schon der Punkt, an dem  ich das Projekt “Käsekuchen” eigentlich wieder fallenlassen wollte. Nein, aufgeben ist nicht! Eine Chance sollte die Preppie bekommen!

Also alles nach Rezept angerührt und in die Form gefüllt und nach Anweisung gebacken. Alles strikt nach Anweisung vom Rezept, alles genauestens abgewogen und in der Reihenfolge, wie beschrieben, in den Topf gegeben. So gerührt, wie es da stand und so eingefüllt, wie es da stand.

Und siehe da, nach einer Stunde Backzeit, das Wunder aus der Wasserfurchen-Straße war da, ein Käsekuchen-Wunder sozusagen:

Tadaaaaaaaa

Ein essbarer und optisch auch noch gelungener Käsekuchen!!!!

Ich bin selber ganz platt und sprachlos!!!

Er schmeckt echt ganz phantastisch! Meine Kinder sind sprachlos, mein Mann auch!
Heute wird verkostet, bin gespannt, was sie sagen zu meinem Experiment!

Hier geht es zum Rezept: Käsekuchen-Rezept