CBD, die neue Wunderwaffe?

Ein wahrer CBD Hype ist über Multiple Sklerose-Deutschland hereingebrochen. Auf allen MS-Kanälen wird darüber berichtet, entweder wahre Wunder oder Ergebnislosigkeit.

Nein, ich verlinke hier keine kommerzielle Hanfseite!

Ich habe die CBD Tropfen ausprobiert und konnte keine positive, aber auch keine negative Wirkung feststellen.

Ist das nun gut?

Oder ist das schlecht?

Ich habe mich seitdem längs und quer durchs Internet gelesen. Es gibt keine belastbaren Studien, lediglich Hinweise auf eine gute Wirksamkeit bei bestehender behandlungsresistenter Spastik.

Das therapeutische Potenzial von Cannabis und Cannabinoiden

Nun, meine Spastik in den Beinen hat darauf gepfiffen, was im Internet so gelobhudelt wird. Es schmeckt ganz und gar fürchterlich und es hatte in meinem Fall keine Wirkung.

Es ist ja auch nicht zu verachten, dass es ganz schön teuer ist. Ein Fläschchen mit 10 g und 10% Anteil kostet immerhin 65 Euro. Muss man wissen, ob man das für ein Experiment ausgeben will.

Ich bin hin- und hergerissen zwischen Ungläubigkeit und auch ein wenig Unmut im Bauch über diese Lobhudelei, so als müsse man lediglich ein paar üble Tropfen nehmen und schon ist die Spastikwelt in Ordnung. Da wird mächtig Geld verdient, das sollte man nicht vergessen.

Vielleicht ist es der bessere Weg, bevor man sich voreilig diese Tropfen bestellt, einmal mit diesem oder jenem Arzt darüber zu sprechen, ob die eigenen Beschwerden überhaupt in das angeblich helfende Bild des CBD passen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.