Geben und Nehmen

Hilfe geben und Hilfe annehmen

Wie schwer ist das? Hilfe annehmen

Wir helfen alle gern, aber die meisten nehmen nicht gern Hilfe an. Warum ist das so? Uns selber macht es doch auch froh und glücklich, wenn wir Anderen helfen können! Warum sprechen wir das anderen Menschen ab, die uns helfen wollen?

Vielleicht weil es uns selber unsere momentane Hilflosigkeit oder unsere Hilfebedürftigkeit so deutlich vor Augen führt. Uns muss geholfen werden, wir haben Hilfe nötig!

Der Supergau!

Wirklich? Ist das so? Mensch neigt ja dazu, eigene Unzulänglichkeiten maßlos zu übertreiben. Wenn uns eine einzige Fähigkeit fehlt, fühlen wir uns gleich komplett hilflos, inkompetent, lebensunfähig!

Es kratzt einfach an unserem Ego, wenn wir um Hilfe bitten müssen. DAS ist der Grund!

Und es ist das Monatsthema von Einblick.ms-persönlich im Juni

Lara beschreibt ganz wunderbar, was Hilfe annehmen für sie bedeutet:

Geben und Nehmen

Seongmin ist Laras Freund, Südkoreaner und ihn verwundert manchmal unsere “Hilfskultur”

Warum ich meiner Freundin nicht helf

Patrick ist Highdiver, ist in der Nationalmannschaft und reist mit ihr um die Welt. Er dreht Videos von seinen spektakulären Aktionen und beschreibt, was Hilfe für ihn bedeutet:

Die zwei Seiten der Hilfe-Medaille

Lennart ist Patricks Freund und er beschreibt, wie er Hilfe aus Freundessicht erlebt

MS trifft dich – und es gibt keinen richtigen Zeitpunkt

Es gibt, wie immer, sehr viel mehr zu lesen und erfahren, schaut rein!


Welt MS Tag 2019

My invisible MS

Das ist das Thema des diesjährigen MS Tages.

Unsichtbare Symptome. Unsichtbare Hölle unter den oft kränkenden Kommentaren deiner Umwelt.

Willkommen daheim. Willkommen in der Welt der chronisch Kranken.

Auch Einblick.ms-persönlich beschäftigt sich in diesem Monat mit dem Thema.

Alex berichtet von ihren unsichtbaren Symptomen und wie ihre Umwelt auf sie reagiert.

Unsichtbar und (fast) unerklärbar

Lara schreibt an ihre MS über die Ungewissheit, die die Krankheit hinterlässt, über die Reise mit ihrer MS

Unsichtbare Frustration

Gina schreibt über ds Dilemma der Sichtbarkeit bei chronischer Erkrankung. Ist das überhaupt erwünscht?

Über die (Un)-sichtbarkeit

Suria hält ein Plädoyer fürs Schwachsein

Stark zu sein ist nicht immer der beste Weg – ein Plädoyer fürs Schwachsein

Träume und MS

Ja, Träume und MS, passt das überhaupt zusammen?
Sollte man sich den Luxus tatsächlich gönnen? Wo doch eh alles vorbei ist mit so einer Krankheit im Hintergrund? Und manchmal auch im Vordergrund?
Ist es da nicht besser, sich seinem Schicksal zu ergeben, anstatt Luftschlösser zu bauen?

Ganz im Gegenteil!

Einblick.ms-persönlich beschäftigt sich in diesem Monat mit dem Thema Träume.

Lara zeigt euch eindrucksvoll, wie  man trotz MS um die Welt kommt und was das Wort “aber” mit uns anstellt
Aber. Ein Wort. Vier Buchstaben. So eine große Macht.

Alex schreibt über ihr Heimweh und ihren Traum, wieder in ihre Heimat zurückzukehren.
Es ist nirgends schöner als daheim.

Gina trägt sich mit Schnapsideen, die sie umsetzen will oder eben auch nicht.
Träume sind erst dann stark, wenn sie wahr werden.

Maren reflektiert in ihrem Beitrag über ihre Tochter Gina ihre Sicht zu den Träumen von Gina
Egal was kommt, meine Tochter wird es meistern.

Wolkenkuckucksheim ist immer eine Reise wert. Und wer keine Träume hat, kommt am Ende wohl Nirgendwo hin, mit oder ohne Multiple Sklerose.

Mut und andere sinnvolle Dinge

Seit einiger Zeit bin ich Teil einer Bloggergruppe, die über ihr Leben mit MS schreiben.

Ich hätte nie gedacht, dass es überhaupt andere Menschen interessiert, wie ich mit der “ollen Tante MS” zurechtkomme. Unser täglicher Schlagabtausch ist tatsächlich von Interesse!

Die Seite hat ein neues Outfit bekommen und das Thema des Monats ist dann auch ganz passend: Neustart!
Einblick.ms-persönlich.de

Ich habe in diesem Projekt  wirklich tolle Menschen kennengelernt, die einen bewunderswerten Mut besitzen, den Mut des Löwen, seine Beherztheit und seine Unbeirrbarkeit.

In diesem Projekt arbeiten Menschen, die sich nichts nehmen lassen, oder nur wenig. Die viel mehr ihren Traum leben als  viele gesunde Menschen.

Das macht auch mir aufs Neue immer wieder Mut.

Mut wofür?

Für alles, auf alles, auf neue Dinge. Dinge, die zunächst unmöglich erscheinen. Dinge, die ein wenig schräg und verrückt sind. Dinge, die das Leben zu etwas ganz Besonderem machen.

An Tagen, an denen die olle Tante ihr Bestes gibt und mich in die Knie zwingt, hole ich meine imaginäre Wuschliste heraus und ich “lese” sie wie ein Mantra.

Dinge, die ich machen möchte, erleben möchte, sehen möchte.

Klappt immer, danke Leute! Allein schon dafür ist es so schön, ein Teil dieser Gruppe zu sein.